Eiswürfel

Als die Glet­scher der Saa­le-Kalt­zeit vor 130.000 Jah­ren abschmol­zen, lie­ßen sie den Bre­li­n­ger Berg als End­mo­rä­ne zurück. Über 100.000 Jah­re hat­ten sie sich von Skan­di­na­vi­en gen Süden bewegt und dabei auch den fast 10 Kilo­me­ter lan­gen Kies- und Sand­hau­fen wie eine Wel­le vor sich ange­häuft. Die Höhe des Eis­pan­zers wird hier auf unvor­stell­ba­re 300 — 500 Meter geschätzt. Zum Ver­gleich, der heu­ti­ge Eis­schild Grön­lands ist im Durch­schnitt 1.500 Meter, an man­chen Stel­len bis zu 3.500 Meter mäch­tig.

Der Brelinger Berg liefert jede Menge Schotter

Das gilt im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Nie­der­sach­sen ist in vie­len Tei­len auf Kies und Sand gebaut. Die­se Gestei­ne gehö­ren zu den wich­tigs­ten Roh­stof­fen des Lan­des. Rund 40 Mil­lio­nen Ton­nen pro Jahr wer­den davon allein in Nie­der­sach­sen und Bre­men benö­tigt. Ein gutes Geschäft. Haupt­ver­brau­cher ist die Bau­in­dus­trie. Wenn in der Regi­on Han­no­ver eine Stra­ße gebaut, oder ein Haus errich­tet wird, ist die Wahr­schein­lich­keit, daß das mit Bre­li­n­ger Sand geschieht, sehr hoch.

Straßen- und Hausbau verbrauchen am meisten Sand

  • Tief- und Ver­kehrs­we­ge­bau 59% 59%
  • Hoch­bau 19% 19%
  • Trans­port­be­ton 9.4% 9.4%
  • Beton­er­zeug­nis­se 4.5% 4.5%
  • Kalk­sand­stein 3.3% 3.3%
  • Sons­ti­ges 2.6% 2.6%

Grönland ist heute fast komplett von Eis bedeckt. Wie dick ist der Eispanzer im Mittel?

200 m

500 m

800 m

1500 m wäre die rich­ti­ge Ant­wort