Der bewegte Stein
Alle Findlinge in Norddeutschland und am Brelinger Berg wurden von den eiszeitlichen Gletschern über große Entfernungen aus Skandinavien hierher bewegt. Sie sind Zeugen einstiger Vereisung.
Gletscher sind stetig in Bewegung. Sie schrammen über Felsen, pflügen durch lockere Erdschichten und nehmen mit unvorstellbarer Kraft alles mit, was ihnen in den Weg kommt. Dabei entsteht eine einzigartige Geräuschkulisse.
Heute sind die Gletscher auf dem Rückzug. Wir sind in einer Phase der Erwärmung, beschleunigt durch den Menschen.
Gletscher sehen ruhig aus, sind aber ständig in Bewegung. Sie gleiten Berge hinab, breiten sich unter der eigenen immensen Last aus und sind dabei manchmal erstaunlich schnell. Ein Vergleich:
„Seit über 150 Jahren sind die Gletscher auf dem Rückzug“
Erst seit 1851 gibt es einigermaßen verlässliche Daten über die globale Temperaturentwicklung. Seit diesem Zeitpunkt beobachtet der Mensch auch das Abschmelzen der Gletscher. Demnach könnten bei einem Temperaturanstieg von 1,5 Grad pro Jahr bis Ende 2100 etwa 50 % der Gletscher weltweit verschwunden sein, beschleunigt durch menschliche Einflüsse.
Der menschliche Einfluß ist messbar hoch – es wird warm
Der exponentiell steigende Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur seid Beginn der Temperaturmessung geht einher mit der industriellen Revolution und den kulturellen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Dieser Zusammenhang ist unstrittig, wird aber trotzdem lebhaft diskutiert.

