Findlingsstapel

Die Erd­ober­flä­che wird stän­dig gekne­tet, gestaucht, gebo­gen. Aus dem Erd­in­ne­ren steigt hei­ßer Gesteins­brei auf, drü­cken enor­me Kräf­te die Kon­ti­nen­tal­plat­ten aus­ein­an­der und fal­ten Gebir­ge auf. Die Erde bebt, Vul­ka­ne tür­men sich auf. Die Kräf­te die hier wir­ken hei­ßen endo­ge­ne Kräf­te.

Von außen nagen exo­ge­ne Kräf­te an der Ober­flä­che. Glet­scher rei­ßen Gestein mit und zer­mah­len es, Was­ser sprengt Gestei­ne, höhlt es aus und lagert es ab, Wind ver­teilt, nimmt leich­te Par­ti­kel, wie Fein­sand und Ton mit sich, schleift und formt aus. Die Mee­re nagen an den Küs­ten, rei­ßen Mate­ri­al mit sich und spei­chern es im Meer. Der Kreis­lauf der Gestei­ne besteht seit der Ent­ste­hung der Erde. Es ist ein stän­dig ablau­fen­der Pro­zess.

Jeder Stein im Findlingsstapel hat seine eigene Geschichte

Das Bild zeigt einen Schnitt durch die Erd­krus­te. Du siehst Vul­ka­ne, wie sie aus­bre­chen und wie sie mit Mag­ma gespeist wer­den.

Im Hin­ter­grund weiß­be­deck­te Gebir­ge, die von gewal­ti­gen Kräf­ten auf­ge­türmt sind. Gestauch­tes, gefal­te­tes und über­ein­an­der gescho­be­nes Mate­ri­al.

Du siehst das Meer, in des­sen Tie­fen sich kleins­te Par­ti­kel abla­gern und anhäu­fen und du blickst in die Tie­fe der Erd­krus­te, in der unter enor­mem Druck und hohen Tem­pe­ra­tu­ren bestehen­des Tie­fen­ge­stein ver­formt und ver­dich­tet wird.

Das sind cha­rak­te­ris­ti­sche Orte, an denen die Gestei­ne des Find­lings­sta­pels ent­stan­den sind.

So entstehen unsere Gesteine

 Ein Klick auf die grü­nen Punk­te erzählt ihre Geschich­te.

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Vulkanite

Sie ent­ste­hen spon­tan und schnell, wenn ein Vul­kan aus­bricht und unge­heu­re Men­gen an Lava und Gesteins­ma­te­ri­al an die Ober­flä­che tre­ten. Sie kön­nen leicht und zer­brech­lich sein wie ein Schwamm, oder hart, dicht und unglaub­lich schwer.

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Plutonite

In gro­ßen Tie­fen bil­den sich immer wie­der Gän­ge und Höh­len, gefüllt mit hei­ßem, flüs­si­gem Gesteins­brei. Durch hohen Druck wer­den die­se Mag­ma-Zel­len lang­sam nach oben gedrückt und küh­len dabei ganz lang­sam ab. Es ent­ste­hen Gestei­ne bei denen du regel­mä­ßi­ge, häu­fig gro­ße Kris­tal­le erken­nen kannst.

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Sedimente

Der­zeit ent­ste­hen die­se Gestei­ne in den Mee­ren und Wüs­ten unse­rer Erde. Dort wer­den unter extrem sta­bi­len und ruhi­gen Bedin­gun­gen, über vie­le Mil­lio­nen Jah­re fei­ne San­de und Tone über­ein­an­der geschich­tet und durch Druck und Tem­pe­ra­tur zusam­men­ge­presst.

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Metamorphite

Sie sind das Ergeb­nis ganz unter­schied­li­cher Pro­zes­se und Kräf­te. Viel­leicht waren sie ein­mal ein Sand­stein, abge­la­gert im Meer, gefal­tet zu einem Gebir­ge, in die Tie­fe gedrückt von tek­to­ni­schen Plat­ten, wie­der und wie­der gepreßt, erhitzt und extrem hohem Druck aus­ge­setzt.

Welches Gestein ist das?

Es kann so leicht und luf­tig sein, wie ein Schwamm, oder hart, gleich­mä­ßig und schwer wie ein Stück Eisen. Wel­ches Gestein suchen wir?

Sedi­ment

Plu­to­nit

Meta­mor­phit

Vul­ka­nit wäre die rich­ti­ge Ant­wort gewe­sen