Vegetationsbeobachtung
Seit vielen Jahrhunderten formt der Mensch die Landschaft des Brelinger Berges. Seit dem 19. Jahrhundert ist hier ein Wald entstanden, in dem die Kiefer dominiert. Sie bringt zuverlässig, Jahr um Jahr, stabile Erträge. Sie hat eine kurze Umtriebszeit: Das bedeutet, sie wächst schnell und kann früh geschlagen werden.
Der aktuelle Klimawandel, mit langen Trockenperioden macht der flach wurzelnden Kiefer nun den Garaus. Das Ziel sind jetzt widerstandsfähige Mischwälder aus Laub- und Nadelbäumen, die extreme Wettersituationen besser überstehen und nachhaltig Erträge liefern. Auch hier am Brelinger Berg.
Wer spielt welche Rolle im großen Spiel des Waldes?
Der Wald auf dem Brelinger Berg ist größtenteils in Privatbesitz. Wieder aufgeforstet im 19. Jahrhundert ging es den Besitzern damals darum, auf dem kargen Boden einen sicheren Ertrag zu erzielen. Nach und nach soll hier heute ein naturnaher Wald entstehen, in dem eine gesunde Durchmischung der Arten den Erhalt des Waldes über Generationen absichert.
Welche Eigenschaften haben die Baumsorten, die hier vor Ort wachsen und die im Zusammenspiel den Waldbestand sicher stellen?
Die Pfeile in der Grafik führen euch zu Eiche, Buche und Co.





